Reise Know-How Verlag Tondok
Reiseführer für Ägypten, Jordanien, Israel und Ostdeutschland

Rezensionen

Rezensionen  

 Ägypten - Das Niltal von Kairo bis Abu Simbel

Überarbeitete und aktualisierte Neuauflage, die auf jeden Fall aktualisierte Adressen, Öffnungszeiten und Freizeitangebote bietet. Kairo und Luxor und deren Umgebung werden sehr ausführlich behandelt, einschließlich einer Wegweisung durch das Ägyptische Museum. Beschrieben werden aber auch andere wichtige Ort entlang der klassischen Nilfahrt von Port Said bis Abu Simbel. Geeignet für Individualreisende, aber auch für interessierte Pauschalreisende. In einzelnen Abschnitten geben die Autoren auch Tippsfür Geschäftsreisende oder Studierende, die sich länger in Kairo bzw. Ägypten aufhalten wollen.
ekz.bibliotheksservice GmbH: Erscheinungsdatum oder Ausgabe: Juli 2016

Jordanien 

Jordanien erleben – und dadurch das Land unterstützen
„Fast jeder Besucher kehrt begeistert von der Vielfalt des Landes aus Jordanien zurück. Gleichzeitig freuen sich die Jordanier über jeden Touristen, der ihr Land bereist. Doch viele Europäer ziehen andere Ziele vor, weil sie sich vor Anschlägen fürchten. Dabei ragt Jordanien aus dem Chaos des Nahen Ostens als eine Insel der Stabilität und Sicherheit hervor.“

Das sagt Wil Tondok, dessen komplett überarbeiteter Reiseführer „Jordanien“ soeben bei Reise Know- How erschienen ist. Dem Autor zufolge berichten Reisende, die das Land individuell erkundet haben, dass sie sich sicher fühlten und unkompliziert im ganzen Land reisen konnten – was sich den Berichten zufolge wirklich lohnt. Schließlich hat Jordanien für alle Urlaubsinteressen etwas zu bieten: Für Kulturbegeisterte ist die Welterbestätte Petra mit der 2000 Jahre alten Felsenarchitektur der Nabatäer ein Muss. Aktivurlauber können sich beim Canyoning austoben und auf attraktiven Routen wandern. Wüstenfreunde finden im Wadi Rum faszinierende Landschaften und können bei den Beduinen übernachten. Gesundheitstouristen finden am Toten Meer einmalige Bedingungen. Zu tiefen Einblicken in die bunte Unterwasserwelt lädt Aqaba mit seinem Strand am Roten Meer Badelustige, Schnorchler und Taucher ein. (jkn)
Wil Tondok: Jordanien, 7. Auflage 2016/17, 396 Seiten, Reise Know-How Verlag Tondok München, 22,50 Euro

Ägypten Individuell

Auch wenn nach der Revolution vielleicht nicht mehr alles genau so ist, wie in dieser Neuauflage beschrieben, so ist dieser Reiseführer dennoch ein "Muss" für alle, die individuell in Ägypten unterwegs sind. Gut recherchiert, viel Hintergrundwissen und jede Menge Stadtpläne und Detailkarten!
Wüstenschiff.de: 06/11 Erscheinungsdatum oder Ausgabe: 06/11 

Verlässlich, umfangreich und aktuell (Stand Anfang 2011). Das Buch bietet fundierte Infos zu allen Zielen, von Klassikern wie Giza und Luxor bis zu weniger bereisten Orten wie der Oase Dakhla.
Merian. Ägypten.: 11/11

Israel und Palästina 

Der Autor Wil Tondok ist ein erfahrener Reisender und Reisebuchautor, Burghard Bock hat als Theologe und Archäologe in Jerusalem studiert und auch eine Ausgrabung geleitet. Nach ersten praktischen Reisetipps zu Israel und Palästina führen die beiden Autoren in Land und Leute ein, die Geschichte, die drei großen monotheistischen Religionen, die Wirtschaft. Erst dann beginnt der eigentliche Reiseteil: Von Jerusalem und Tel Aviv aus geht es an die Mittelmeerküste, Galiläa und den Golan sowie den Süden Israels mit dem Toten Meer, Qumran und Elat. Offen berichtet wird dabei auch über die schwierigen Verhältnisse, in denen die Palästinenser in den besetzten Gebieten leben. Schön wäre, wenn sich auch „normale Heiliges-Land-Touristen" mit den politischen Verhältnissen und den anhaltenden Menschenrechtsverletzungen beschäftigen würden.
Dieser sehr gute Reiseführer hilft dabei.
Naturfreundin: 4/2010

Ganz alternativ, äußerst informativ und kritisch mit der israelischen Politik geht Relse-Know-How vor. Leider sucht man Israel und Palästina auch auf dessen Landkarten vergeblich. Im Vorwort wagt Co-Autor Wil Tondok einen Spagat zwischen den schrecklichen Bildern in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem, der Mordlust der „stets überlegenen Israelis", der Ablehnung der Mauer und der Feststellung, dass diese „die Sicherheitslage stabilisierte, auch für Touristen". Hier kann man sich gründlich über den Verlauf der Sperranlage im Westjordanland und die Benachteiligung der arabischen Israelis informieren, die irreführend manchmal auch „Palästinenser" heißen. Interessant ist die Eingliederung der jüdischen Siedlungen in das Kapitel „künftiger Staat Palästina", in dem nicht einmal die neue Sauna eines mondänen Hotels in Jenin fehlt. Die Autoren hoffen, dass ihre Leser bald auch den Gazastreifen besuchen können, denen sie für den Besuch „sehr viel menschlich Deprimierendes" bieten - und gleich drei komfortable Hotels.
Erscheinungsdatum oder Ausgabe: 4/2010 Medium: Naturfreundin
Tagesspiegel: 5.12.2010

Ein umfassender, gerade aktualisierter Reiseführer, der für Individualreisende und Gruppenreisende interessant ist. Hier werden auch viele politische und geschichtliche Hintergründe geliefert, manchmal in etwas flapsigem Tonfall. Für Pilger interessant sind die zwei Bibelstellenverzeichnisse: einmal nach Orten und einmal nach Bibelstellen. Mit vielen praktischen Hinweisen und übersichtlich, allerdings relativ klein gedruckt.
Tagesspiegel, Redaktion der Kirchenzeitungen Glaube und Leben / Der Sonntag / : 11/10

Um 50 Seiten erweiterte, aktualisierte und umgearbeitete Auflage aus der eingeführten Reihe. Rolf Behnke schrieb (BA 2/10): "Nicht nur religiös interessierte Touristen kommen auf ihre Kosten; das macht das Autorenteam Tondock/Bock deutlich. Von den langen Sandstränden der Mittelmeerküste bis zu den Wüstengebieten werden die interessantesten Sehenswürdigkeiten vorgestellt". Ältere Auflagen sollten ausgetauscht werden … empfohlen. (1)
ekz.bibliotheksservice: Mai 2013

In dem dicht beschriebenen Reiseführer mit 448 Seiten sind alle Sehenswürdigkeiten Israels und (!) Palästinas vermerkt; dazu genaue Weg- und Ortsbeschreibungen, 300 inspizierte und bewertete Übernachtungsmöglichkeiten, rund 200 Restaurantempfehlungen und viele Infos mehr. Das Land wird bis ins Detail erschlossen, so dass der Leser ohne fremde Hilfe problemlos zurechtkommen kann. So kann die Reise in den Nahen Osten gelingen, mitten hinein ins Pulverfass! Statistisch gesehen sind Touristen in dieser politisch hoch brisanten Region kaum stärker gefährdet als daheim; der Gazastreifen ist Touristen z. Zt. nicht zugänglich. Übersichtlich informiert der Reiseführer nicht nur über die kulturellen und religiösen Sehenswürdigkeiten Israels und Palästinas, sondern auch über die Möglichkeiten zum Baden, Relaxen und die Angebote der mulitkulturellen Gesellschaft. Alle interessanten Sehenswürdigkeiten sind jeweils am Kapitalanfang aufgelistet.
ekz.bibliotheksservice, Lehrerbibliothek.de: 08/10

Palästina

Vorbildlicher Reiseführer mit wichtigen Kontakthinweisen
Reise Know-How Verlag, München, 2011. 244 Seiten. ISBN 978-3-89662-483-3. Euro 21,50

Reiseführer ins Heilige Land, insbesondere nach Israel gibt es viele – einige mit ergänzenden Informationen zu Ausflügen in die Palästinensischen Gebiete. Nun stellen Burghard Bock und Wil Tondok den ersten deutschsprachigen Reiseführer nur für Palästina vor und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Etablierung als selbständiges Reiseziel.

Natürlich kann sich der Reiseführer dabei nicht nur auf die Gebiete konzentrieren, die heute gemeinhin als Palästinensische Gebiete bekannt sind, sondern muss auch der geographischen, geschichtlichen und politischen Verquickung in der Region Rechnung tragen – und das gelingt ihm sehr gut. Die Autoren sind merklich um einen neutralen Ton bemüht (auch wenn dies nicht immer gelingt) und geben durch Exkurse in Kästen gleichzeitig den unterschiedlichen Seiten Raum zur Darstellung.

Gleichzeitig ist der Reiseführer aber alles andere als unpolitisch: er stellt sich selbst unter das Motto „Kommt und seht!“ des Kairo(s)-Dokuments der Christinnen und Christen in Palästina. Er ruft damit die Leser auf, im Namen von Nächstenliebe, aber auch als Solidaritätsbekundung, die palästinensische Bevölkerung zu besuchen und den gastfreundlichen und offenen Menschen eine Chance zu geben, sich vorzustellen. So ist es nur konsequent, dass der Reiseführer neben Kontaktadressen zu Hotels, Restaurants und Museen auch zahlreiche Nichtregierungsorganisationen und Initiativen aufführt, bei denen ein Besuch lohnt, um sich ein Bild von der Wirklichkeit im Gastland zu machen, das so viel mehr bietet als das, was die traurigen und deprimierenden Berichte in den Nachrichtensendungen zeigen.
Der Trotter. Die Zeitschrift der Globetrotter seit 1975. Band 38: Oktober 2011
Share by: