Reise Know-How Verlag Tondok
Reiseführer für Ägypten, Jordanien, Israel und Ostdeutschland

VW-Bus 05

Im VW-Bus um die Erde im Web

"Nachdruck" der sechsten, vergriffenen Auflage (1989)
Kapitel 5 Technische Vorbereitungen
5.1 Autowahl

Sie können zu Fuß, per Pferd, Fahrrad oder Motorrad eine Weltreise machen. Sie können in ein normales Serienauto steigen, sich notfalls nachts auf den Liegesitzen zusammenkauern, einmal um die Erde fahren und - vielleicht etwas gekrümmt wie die Liegesitzfläche - heil und munter wieder zurückkehren. Doch für ein bequemeres Bett im Auto sprechen folgende Argumente: Sie müssen keine Hotels im Voraus buchen, Sie sind daher in der Termingestaltung flexibler; falls Sie nicht im Voraus gebucht haben, müssen Sie nicht am frühen Nachmittag bereits eine Übernachtungsmöglichkeit zu suchen beginnen; billige Hotelbetten oder Gast- und Rasthäuser abseits großer Städte sind häufig unsauber, Wanzen und Flöhe stürzen sich auf die neue Kost.

Da auch die hygienischen Bedingungen in dieser Art Hotels nicht immer die besten sind, empfiehlt es sich, neben dem eigenen Bett auch die eigene Waschgelegenheit und die eigene Toilette mit auf die Reise zu nehmen. Wenn so viele Dinge ins Auto zu laden sind, dann muß es ohnehin größer sein und die eigene Küche hat auch noch Platz. Die logische Konsequenz dieser Überlegungen ist ein Wohnmobil oder Camper genanntes Fahrzeug.

Ein Kompromiß zwischen PKW und Camper wäre ein großer PKW mit entsprechender Zeltausrüstung (oder Dach-Zelt). Viele Leute sind mit Zelten um die Erde gereist. Ein Zelt hat aber einige entscheidende Nachteile: der tägliche Auf- und Abbau kann zur ärgerlichen Plage werden, eine Stoffhaut bietet in der Nacht auf freiem Feld (Campingplätze sind selten) weit weniger Schutz als eine Blechhaut.

Eine Alternative zum Camper ist der Caravan, für den sprechen würde, daß er nicht zu jedem Besichtigungsplatz mitgeschleppt werden müßte. Trotzdem: er ist ein Klotz am Bein, der auf schlechten Straßen umso unhandlicher wird. Man kann im Gelände nur schwer mit ihm rangieren, man muß auf diverse Strecken verzichten. Während der Fahrt kann sich niemand im Caravan aufhalten, nachts ist man vom Zugfahrzeug getrennt (erhöhte Einbruch- und Diebstahlgefahr).

Fast alle Argumente sprechen für das Wohnmobil. Jedoch, für welches aus der reichhaltigen Palette der Angebote? Es ist ganz einfach: zum Wohnen soll der Camper riesengroß, zum Fahren PKW-klein sein. Leider existiert ein solches Schrumpfauto nicht; Sie müssen sich zu einem Kompromiß durchringen. Jede Vergrößerung des Innenraumes, die Sie sich oft herbeiwünschen werden, geht zu Lasten der Beweglichkeit; sie kostet außerdem Geld bei der Anschaffung, beim Fahren und nicht zuletzt beim Verschiffen.

Sobald Sie viel Innenraum für erforderlich halten, müssen Sie mindestens mit einem Klein-LKW vorlieb nehmen. D.h. Sie sitzen, während Sie auf rauhen Straßen fahren, auf dem harten Fahrgestell eines LKW, Sie benötigen den Parkraum eines LKW, und in manchen orientalischen Dörfern oder Städten müssen Sie Ihren Camper weit entfernt vom Ziel stehen lassen, weil die Gassen gerade noch für einen PKW breit genug sind.

So paradox es klingen mag: je weiter sie reisen, umso kleiner sollte der Wagen sein, weil sonst die Kosten wesentlich steigen und weil Sie auf engen Straßen besser vorwärts kommen. Alle unsere Überlegungen endeten daher immer wieder beim Typ Transporter: er benötigt meist nicht mehr Verkehrsfläche als ein Mittelklasse-PKW, aber im bis zu 3 Meter langen Laderaum läßt sich eine durchaus komfortable Wohneinrichtung unterbringen.

Als Alternative zum Transporter kommen Geländefahrzeuge vom Urtyp Landrover in Frage. Ihr großer Vorteil liegt in der Geländegängigkeit, der Nachteil darin, daß der Motorraum bis zu einem Drittel der Fahrzeuggrundfläche verbraucht; d.h. Wohnen ist nur auf äußerst beengtem Raum möglich. Zwar kann man ein Dachzelt zum Schlafen vorsehen, das läßt sich jedoch nicht in jeder x-beliebigen Straße aufbauen. Mehr Bequemlichkeit bietet die sog. Pickup-Lösung, bei der eine Wohn-Hütte auf die Ladefläche gesetzt wird; diese Fahrzeuge sind dann sehr hoch und häufig wegen Überladung und hochliegendem Schwerpunkt nur mehr bedingt geländetauglich.

Eine weitere Frage stellt sich: Allradantrieb oder nicht. Mit Allrad gewinnen Sie wesentlich mehr Beweglichkeit, z.B. auch um weit abseits liegende Übernachtungsplätze auszusuchen; viele Pisten und Strecken im unwegsamen Gelände stehen Ihnen offen. Aber fragen Sie sich, wie oft Sie das tatsächlich brauchen werden. Die meisten Sehenswürdigkeiten der Erde sind auf Straßen zugänglich, die ohne Allrad befahrbar sind.

Wir waren lange Jahre Allradgegner, weil eine Menge mehr Technik mitgeschleppt werden muß, die zusätzliche Kosten und Störquellen bedeutet und weil wir mit unserem zweiradgetriebenen VW-Bus nur ganz wenige Ziele selbst in schwierigem Gelände auslassen mußten. Jedoch hatten wir Gelegenheit, den allradgetriebenen VW-Synchro-Bus in der Wüste zu fahren - und die neuen Freiheitsgrade ließen uns ins andere Lager überwechseln. Seit zwei Jahren besitzen wir nun auch einen Allrad-Bus; doch sind wir auf die zusätzlichen Störquellen per Störungen berteits auch deutlich hingewiesen worden.

Auf dem deutschen Markt zählt unter den handlichen Klein- Transportern der VW-Bus immer noch zum Spitzenreiter von der Stückzahl her. Wenn auch fernöstliche Modelle mehr und mehr an Marktanteil gewinnen, so hat der VW-Bus (in seiner derzeitigen, 1988/89er Version) einige Vorteile anderen Modellen gegenüber: Sein hochentwickeltes Fahrgestell bietet einen Fahrkomfort, der dem eines Mittelklasse-PKWs kaum nachsteht, er hat vernünftige Bodenfreiheit und der im Heck untergebrachte Motor stört nicht durch laute Geräusche und Hitzeentwicklung während der Fahrt. Nachteilig sind der schmalbrüstige Dieselmotor und, keine Frage, der verhältnismäßig platzfressende Motorraum im Heck.

Noch in den 70er Jahren war der VW-Bus der weltweit verbreiteste Transporter. Seit der Käfer ausgestorben ist, haben die Japaner die Weltmärkte erobert, neuere VW-Transporter sieht man kaum mehr in Ländern der Dritten Welt. Geht man von diesem Argument aus, wäre sicher Toyota die erste Wahl.

Wir gehören - es läßt sich nicht verleugnen - zu den VW-Bus-Fans. Nicht zuletzt sind wir 16 Jahre mit einem solchen Vehikel gefahren und haben viele positive, aber auch nicht wenige negative Erfahrungen gemacht. Wir haben den vielen Ärger vor allem mit dem VW-Werkstätten inzwischen verdrängt und uns nach langen Überlegungen doch wieder für dieses Fahrzeug entschieden, weil uns die Nachteile der VW-Konkurrenten noch größer erschienen. Allerdings werden Kaufentscheidungen auch von Emotionen und Nostalgie bestimmt, und so haben auch wir dem einmal liebgewonnenen Modell die Treue gehalten. Hat man sich zum VW-Bus durchgerungen bleibt die Frage: welches Modell? Die normalen Busse sind zum Sitzen gebaut, man muß also gebückt oder auf Knien - die bald Hornhaut ansetzen werden - in der eigenen Wohnung herumrutschen, eine etwas unbequeme Erfahrung. Stehhöhe im Wohnbereich bietet die Hubdach-Version, das zusätzlich bessere Lüftung erlaubt. Jedoch ist dieser gewonnene Raum nur während des Parkens vorhanden. Die in unseren Augen optimale Lösung bietet der Hochraumkastenwagen oder ein nachträglich montiertes, höheres Dach. Dann kann der Besitzer aufrecht und stolz wie ein König innerhalb seiner vier Wände stehen und verfügt über mehr Stauraum im wetter- und diebstahlgeschützten Innenraum. Die zusätzliche Höhe hat den Nachteil, daß Garagen- und Toreinfahrten zu niedrig sind, das Verschiffen ist teuerer. Andererseits bemerkten wir weder wesentlich erhöhten Spritverbrauch, noch eine stärkere Windempfindlichkeit (wir fuhren zuvor einen Normal-Bus).

Ob der Wagen, zu dem man sich entschieden hat, neu sein soll oder gebraucht sein darf, hängt natürlich in erster Linie von der Finanzkraft ab. Immer wieder sieht man z.B. alte Krankenwagen, deren Einrichtung nur modifiziert oder erweitert werden mußte, dann war der Wohnwagen fertig. Wenn Sie einen solchen Wagen hier gründlich überholen lassen und vor eventuell neuem Motor, Getriebe und neuer Vorderachse nicht zurückschrecken, dann spricht nichts gegen einen guten Gebrauchtwagen. Auf der Indienroute trafen wir einen schweizer Feuerwehr-Mannschaftswagen aus den 30er Jahren ...

5.2 Autoausrüstung und Zubehör

Sie werden nicht immer die besten Straßen vorfinden und Sie werden in Klimazonen geraten, in denen europäische Autos durchaus zu kämpfen haben. Gegen schlechte Straßen sollte man einige Schutzmaßnahmen ergreifen.

Entgegenkommende Autos wirbeln Steine auf, die in die Windschutzscheibe oder in die Scheinwerfer fliegen können; wenn es nicht Autos sind, dann machen sich häufig Kinder ein Vergnügen aus Steinewerfen. Neuwagen sollten Sie deswegen unbedingt mit Verbundglas-Windschutzscheibe bestellen, weil in dieser ein Stein meist nur ein Loch oder Risse hinterläßt, aber nicht die ganze Scheibe zerstört. Alternativ können Sie Gitter vor die Scheibe bauen; angeblich gewöhnt man sich an den Blick aus dem Gefängnis. Eine weitere Alternative ist eine Plexiglasscheibe in 10 - 20 mm Abstand vor der Winschutzscheibe. Sie wird leider bald blind und reflektiert bei Nacht und Nässe unangenehm. In jedem Fall tun Gitter vor Scheinwerfern (schließen Sie Zusatzscheinwerfer mit ein) nicht weh; und wenn Sie diese aus starkem Drahtgeflecht bauen und so anbringen, daß sie nur vom Wageninnern abzumontieren sind, wird der Diebstahl Ihrer Scheinwerfer sehr erschwert.

Schauen Sie auch unter den Bauch Ihres Wagens, dort gilt es zumindest die Ölwanne gegen Steine zu schützen. Sie werden des öfteren mehr Schmutz als Benzin tanken, daher sollten Sie Benzinfilter einbauen und genug Reserve mitnehmen. - Ein Ölfilter, falls nicht schon vorhanden, kann zumindest nicht schaden.

Unter den schlechten Straßen leiden Sie wie das Auto: Investieren Sie vor allem bei LKW-Typen Ihrem Körper zuliebe stoßgedämpfte Sitze.

Auf schlechten Straßen hat Ihr Motor mit Staub in der Vergaser-Ansaugluft zu kämpfen. Daher empfehlen sich möglichst große Ölbadluftfilter (sie lassen sich reinigen und mit frischem Öl füllen), u.U. mit vorgeschaltetem Zyklonfilter. Sehr bewährt hat sich der Trick, die Ansaugluft per Luftschlauch aus dem Wohnbereich des Wagens zu holen.

Die Kühlung des Motors wird umso schwieriger, je heißer die Umgebungsluft ist. Sprechen Sie mit dem Hersteller Ihres Wagens über einen größeren Kühler oder ähnliche Maßnahmen. Für den luftgekühlten VW-Motor empfehlen wir sehr einen zusätzlichen Ölkühler, der von tuning-shops angeboten wird. Der Selbsteinbau eines Ölkühlers ist in Kap. 11.6 beschrieben.

Nehmen Sie heavy- duty-Stoßdämpfer, die den höheren Außentemperaturen eher gewachsen sind, packen Sie mindestens einen Satz - besser zwei - als Reserve ein.

Über geeignete Reifen läßt sich endlos streiten. Wir nahmen auf die Weltreise Normalreifen mit, weil wir die Empfindlichkeit der Seitenwand von Gürtelreifen fürchteten. Unterwegs trafen wir viele Gürtelreifenfahrer. Als wir nach Pakistan zogen, fuhren wir auf Gürtelreifen - von denen zwei ihren Geist durch Schnitte in die Seitenwand noch bei der Anreise aufgaben. Dennoch sind wir bei Gürtelreifen geblieben und haben auch bei den Sahara-Fahrten positive Erfahrungen gemacht.

Reifen mit der geeigneten Tragfähigkeit oder auch der richtigen Größe sind unterwegs u. U. nur schwer aufzutreiben; wohl dem, der eine komplette Garnitur Ersatzreifen mitnimmt. Reifenpannen zählen zu des Globetrotters häufigsten Freuden. Wir bekamen in Kolumbien nur 4-PR-Reifen. Obwohl in Deutschland 8 PR vorgeschrieben sind und wir mit überladenem Wagen fuhren, verhielten sich diese Reifen sehr brav.

Packen Sie mindestens 6 passende Schläuche ein; schlauchlose Decken können nur in den wenigsten Ländern geflickt werden. Unbedingt brauchen Sie eine Luftpumpe, für Wüstenfahrten möglichst eine elektrische und eine Fuß- oder Handluftpumpe mit Manometer (ein separates Manometer ist nützlich zum Druckprüfen). Die Handluftpumpe sollte einen Druckausgleichbehälter haben, dann läßt sich's leichter pumpen.

Für Fahrten auf versandeten Pisten brauchen Sie Sandbleche. Auf die Weltreise nahmen wir Sandleitern aus Duraluminium-Rohren mit, die sich nur mäßig bewährten. Die Saharadurchquerung gelang uns viel besser auf Luftlandeblechen aus Duraluminium, die relativ leicht und griffig sind (zu beziehen bei den Expeditionsausrüstern).

Sandbleche befestigt man am besten an einem Dachständer, der aber muß stabil (suchen Sie das stabilste Modell auf dem Markt aus) und sicher mit möglichst vielen Stützen zu befestigen sein. Vielen Leuten fiel bei einer Pistenfahrt und scharfem Bremsen der Dachständer vors Auto. Wir verschraubten ihn mit der Regenrinne und blieben vor derartigen Erlebnissen verschont.

Der Dachständer eignet sich hervorragend, einen mitfahrenden Schatten zu produzieren: entweder Sie unterlegen ihn mit einer dünnen Alu-Platte oder Sie spannen eine dünne Plane über den Ständer. In Indien ließen wir uns eine Kiste aus verzinktem Blech auf den Dachständer bauen, in der viele Dinge ziemlich regen- und diebstahlsicher Platz fanden. Über die Kiste spannten wir zusätzlich unsere Schatten-Plane.

Für Nachtfahrten sollte man soviel Licht wie nur möglich erzeugen. Daher wenigstens einen Satz Halogen-Zusatzscheinwerfer montieren. Mit Scheinwerfern, die vom Dach in alle Richtungen strahlen, kann man nachts ungebetene Gäste vertreiben und abends den Standplatz ausleuchten.

Hupen sind fast lebenswichtig. Bauen Sie die lautesten Hörner ans Auto, die Sie auftreiben können. Indern muß man förmlich ins Ohr hupen, damit sie einen Schritt zur Seite gehen. Spendieren Sie auch Ihrem Beifahrer einen Hupenknopf; er könnte vielleicht noch den Fußgänger anhupen, den Sie übersahen und der gerade vors Auto springt.

Eine zweite Batterie nur für die "privaten" Zwecke wie Innenbeleuchtung erleichtert das Leben sehr. Nehmen Sie eine gleichgroße wie die Starterbatterie, dann haben Sie automatisch Ersatz. Laden Sie die Zweitbatterie nur über ein sog. Trennrelais. Es sorgt dafür, daß zuerst immer die Starterbatterie und dann die Zweitbatterie geladen, andererseits, daß die Starterbatterie nicht durch die privaten Verbraucher entladen wird. Sie müssen jetzt natürlich von der Batterie zu den privaten Verbrauchern ein eigenes Kabel führen.

Sie können Ihr Cockpit mit Instrumenten wie in einem Jumbo-Jet vollstopfen, die Zubehörhändler werden sich freuen. Einige Instrumente sind jedoch wichtig: beim luftgekühlten VW unbedingt Ölthermometer und Drehzahlmesser, Öldruckanzeige und Batteriespannung (umschaltbar für beide Batterien) sind nützlich. Eine Störquelle stellt beim VW das Amperemeter dar, weil der gesamte Verbraucherstrom vom Motor zum Amperemeter und zurückgeführt werden muß. Ob die Lichtmaschine lädt, zeigt auch das Voltmeter an. Und ob die Batterie an der unteren Entladegrenze liegt, geht nicht aus dem Amperemeter, dafür aber aus dem Voltmeter hervor.

Einen Höhenmesser halten wir für sehr interessant, ein eingebauter (aber kompensierbarer) Kompaß kann nützlich, in der Wüste sehr wichtig sein.

Schließlich gehört zur Ausstattung ein festes Abschleppseil mit mindestens 5 t Zugkraft; herkömmliche Abschleppseile reißen, wenn Sie im Schlamm stecken und ein LKW Sie im Hauruck rauszieht. Am besten eignet sich ein sog. Bergegurt entsprechender Festigkeit, der sich eng zusammenrollen und auch für andere Dinge verwenden läßt (zu beziehen bei den Expeditionsausrüstern). Auch sollten Sie einen zusätzlichen Wagenheber mitnehmen, am besten hydraulisch betätigt (obwohl dieses Prinzip im Sand zu Schwierigkeiten führen kann) und eventuell einen sog. High Lift, mit dem man z.B. das im Schlamm versunkene Auto wieder hochstemmt. Für schlimme Fälle nahmen wir eine Bootsseilwinde mit Umlenkrolle mit, die wir nie brauchten. Aber das Wissen, sie im Notfall griffbereit zu haben, ließ uns manches Fahrrisiko sorgloser angehen. Heute würden wir stattdessen einen sog. Greifzug anschaffen, der höhere Zugkraft hat und universeller ist.

Bleibt noch die Frage, wieviel Reserve-Sprit man spazierenfahren sollte. Im Normalfall nicht mehr als 20 Liter, würden wir sagen. Wir sind bei unserer Weltreise nicht einmal in die Verlegenheit geraten, eine höhere Reserve tatsächlich zu brauchen (anders sieht es natürlich bei z.B. Sahara-Fahrten aus). Wenn Sie in menschenleeren Gebieten grundsätzlich an jeder Tankstelle auftanken, werden Sie kaum in Verlegenheit kommen. Wenn Sie allerdings Ihrem Wagen den Expeditions-look mit einer Galerie Benzinkanister verleihen wollen, dann schleppen Sie bitte kiloweise Gewicht herum. Der Gewinn beim Volltanken in Billigländern macht nicht den Mehrverbrauch durch erhöhten Luftwiderstand wett.

Ein paar Tips zum Schluß. Vergessen Sie nicht das "D"-Schild. Wenn Sie aus Sympathie zur Schweiz ein Schweizer-Kreuz z.B. an die Windschutzscheibe kleben, werden Sie verschiedene Zöllner vielleicht bevorzugt behandeln, weil man Sie für Ärzte hält (allerdings wird auch so mancher Straßenpassant um ärztlichen Rat bitten).

Wir schrieben in Südamerika deutlich lesbar "Alemania" ans Auto, um nicht mit US-amerikanischen Gringos verwechselt zu werden. Das hatte zur Folge, daß uns sehr viele deutschstämmige Südamerikaner ansprachen und wir einige sehr interessante Leute kennenlernten.

5.3 Werkzeug und Ersatzteile

Nehmen Sie gutes Werkzeug mit - schon um einem Mechaniker, der das Auto mit Rohrzange und Hammer reparieren will, aus Eigennutz zu helfen. Denken Sie auch an Reparaturen der Wohnungseinrichtung. Eine Werkzeug-Liste finden Sie in Kap. 5.14.

In Kraftfahrzeugen gibt es einige typische Verschleißteile, deren Lebensdauer ziemlich genau vorhersehbar ist, bei allen anderen Teilen läßt sie sich allenfalls erahnen. Sinnvoll ist daher nur ein Ersatzteillager an Bord des Campers, das die echten Verschleißteile (und je nach Verschleiß sogar mehrfach) enthält. In den Ausrüstungslisten in Kap. 5.14 sind Vorschläge für die wichtigen Ersatzteile zusammengestellt, Einzelheiten sollten Sie mit Ihrer Werkstatt absprechen, die Ihnen eventuell sagen kann, welche typischen Schäden das von Ihnen gefahrene Modell erwarten läßt. Handeln Sie mit der Werkstatt eine Vereinbarung aus, nicht gebrauchte Ersatzteile nach der Reise zurückgeben zu können (was im Computer-Zeitalter immer schwerer wird).

Wir nahmen für rd. DM 800 Ersatzteile mit, brauchten aber die wenigsten. Zur Orientierung die während der Weltreise angefallenen Reparaturen (keine Wartungsreparaturen):

Bremsbeläge vorn erneuert bei 37 000, 72 000, 96 000, 126 000 km; Bremsbeläge hinten erneuert bei 96 000 km; Stoßdämpfer ausgewechselt bei 72 000, 113 000 (nur vorn), 118 000, Lenkungsdämpfer bei 115 000 km; Federstäbe vorn bei 126 000, hinten rechts bei 139 000 erneuert; Zentrallager des Lenkgestänges bei 76 000 und 113 000 erneuert; Motortotalschaden wegen abgebrochenem Ventilkopf (3. Zyl.) bei 81 000 km. Außerdem Defekte an: Regler, Fensterkurbel, Radlager vorn (Montagefehler), Zündschloßmechanismus. Beide Batterien bei 80 000 km erneuert.

Für die Reise nach Pakistan ließen wir bei km-Stand 155 000 einen neuen Motor, ein neues Getriebe und neue Gelenkwellen einbauen und die Vorderachse gründlich überholen. Bei 183 000 km mußten wiederum die Stoßdämpfer erneuert werden, später flog ein großer Vogel in die Verbundglas-Windschutzscheibe, die spinnennetzartig riß.

Sehr empfehlenswert ist, wenigstens Grundbegriffe der Auto-Technik zu kennen, um gewisse Werkstattabläufe kontrollieren zu können. Besser noch, Sie können sich selbst helfen. Kontrollieren Sie stets, ob Ersatzteile tatsächlich neu sind. Lassen Sie Ihr Auto niemals allein in einer ausländischen Werkstatt, auch wenn Sie nachts auf der Hebebühne schlafen müssen. Kaufen Sie alle angebotenen Reparaturhandbücher für Ihren Fahrzeugtyp.

5.4 Wohnungseinrichtung

Es gibt einige grundsätzliche Forderungen an die Wohnungseinrichtung, die jedes Campmobil (unabhängig von Fabrikat und Typ) einhalten sollte.

Wenn die Bewohner einigermaßen unabhängig von tagelangem Dauerregen oder aber von der Belagerung durch hunderte Neugierige (was in Indien an der Tagesordnung ist) sein wollen, dann muß man innerhalb des Campers schlafen, kochen, essen, sitzen, lesen, schreiben und sich waschen können. Verschiedenes sollte auch gleichzeitig möglich sein, z.B. daß man sich bei aufgebautem Bett noch waschen kann. Andererseits sollte es möglich sein, sich beliebig und je nach Wunsch nach draußen auszubreiten. Man sollte also vor der Tür sitzen oder liegen können, essen und der Hitze- und Geruchsentwicklung wegen auch kochen können.

Das heißt Sie brauchen: Stehhöhe wenigstens beim Parken (Hubdach), besser noch wegen des dann stets vorhandenen Raumes einen innen mindestens 170 - 180 cm hohen Wagen; Betten, die pro Person mindestens 70 - 80 cm breit sind, weil Sie sich bei engeren Betten in den Tropen gegenseitig (unangenehm) aufheizen würden; einen zweiflammigen Herd mit entsprechender Energieversorgung (am besten hat sich Gas bewährt); fließendes, hygienisch einwandfreies Wasser; eine Toilette; Stauräume für Gepäck und Vorräte; für Europa (aber auch andere Gebiete wie die Hochanden oder die Sahara im Winter) eine Heizung; nach Möglichkeit einen Kühlschrank.

Achten Sie darauf, daß bei der gesamten Inneneinrichtung mechanisch simple, dafür aber sinnvolle Einrichtungen gewählt wurden; Ersatzteile für hochkomplizierte Geräte gibt es in den wenigsten Ländern. Stauräume für schwere Sachen sollen tief, das heißt auf der Bodenplatte liegen. Das gilt auch für Wassertanks und Gasflaschen. Verteilen Sie die Lasten so, daß Vorder- und Hinterachse möglichst gleichmäßig belastet sind.

Für den Aufenthalt "vor der Haustür" wäre ein Vorzelt zu überlegen: es schützt gegen Sonne und Regen und erlaubt, diesen Platz witterungsunabhängig zu nutzen. Wichtig ist, daß das Vorzelt dicht am Wagen anschließt, daß es einfach auf- und abzubauen, leicht und nicht sperrig ist. Man wird es allerdings immer nur dann aufstellen, wenn man länger an einem Platz bleibt. Für den schnellen Schatten für's Mittagessen eignet sich dagegen eine Markise, die teuer und schwer ist. Eine simple Plane, die einfach zu befestigen sein muß, tut's auch.

Wichtige Argumente für Einrichtungsdetails finden Sie in den folgenden Kapiteln; hin und wieder läßt sich auch eine Überschneidung mit den entsprechenden Selbstbauanleitungen im III. Abschnitt nicht vermeiden, lesen Sie bitte auch als Nicht-Bastler dort noch nach.

5.5 Trinkwasser-Aufbereitung

Es gibt eine eherne Regel für Tropenreisende: niemals Wasser aus der Leitung trinken, kein rohes Gemüse essen (Salat = Gift der Tropen). Wer sich daran hält, kann (wie wir) 3 Jahre ohne Darmerkrankungen reisen.

Mehrere Möglichkeiten bieten sich an, beliebiges Wasser zu Trinkwasser aufzubereiten. Das Abkochen dürfte am bekanntesten sein, wobei das Kochen bei 100 Grad C (was streng genommen nur in Meereshöhe gelingt) und 20 Minuten lang passieren muß. In den Tropen heizt das Ihren Wagen zusätzlich auf, das Wasser braucht u.U. Stunden um abzukühlen. Nach unserer Meinung gibt es eine wesentlich bessere, sicherere und letztlich billigere Methode: man filtert das Wasser.

Wir kauften uns einen Filter der Firma Katadyn, dessen Prinzip bestechend einfach ist: Das Schmutzwasser muß eine Keramikmasse durchdringen, deren Poren so eng sind, daß Bakterien und Dreck draußen hängenbleiben. Die Filterkerze verschmutzt nur äußerlich, dieser Schmutz muß abgebürstet werden. Dadurch nutzt sich die Kerze etwas ab, trotzdem reichte uns problemlos eine Kerze (die zusätzlich noch die wesentlich höhere Belastung in unserem Haushalt in Pakistan überlebte). - Katadyn-Filter werden von den Expeditionsausrüstern vertrieben.

Um das Wasser durch die engen Poren zu pressen, braucht man Druck. Üblicherweise empfiehlt Katadyn für Camper Filtertypen mit Handpumpe (die kleineren als sog. Taschenfilter). Doch das Pumpen erfordert Arbeit.

Wir schafften uns daher einen Haushaltsfilter ohne Pumpe an und verbanden ihn mit dem etwa 50 cm höher stehenden Wasserkanister. Dieser geringe Druck reicht bereits aus, das Wasser langsam aber stetig durchsickern zu lassen. 12 Liter benötigen 2 - 3 Stunden, auch während der Fahrt. Das gefilterte Wasser tropft bei unserem System in einen "Sauberkanister", der - gefüllt - die Wasserleitung versorgt. Weil dieses Verfahren so mühelos funktioniert, benutzten wir während der gesamten Reise nur gefiltertes Wasser, selbst zum Füße-Waschen.

Wenn im Auto ein Haushaltsfilter installiert wird, dann muß er so befestigt sein, daß Wasserein- und Auslaufstutzen oben stehen, damit sich im Filtergehäuse keine Luft sammeln kann. Bringen Sie den Filter so unter, daß Sie ihn jederzeit und ohne große Umbauarbeiten reinigen können. Bei stark verschlammtem Wasser kann dieser Job täglich nötig sein!

Alternativ bietet Katadyn Micropur-Tabletten (auch als Pulver erhältlich) an. Micropur tötet innerhalb von 2 - 3 Stunden alle Keime im Wasser ab. Wir benutzen Micropur, wenn wir ohne Auto reisen.

Denken Sie übrigens auch daran, daß Eiswürfel selten aus entkeimtem Wasser hergestellt sind - nach dem Auftauen werden die Bakterien umso mehr in Ihrem Bauch jubilieren.

5.6 Gasversorgung

Als optimale Energie zum Kochen hat sich Gas erwiesen (als Notbehelf kann trotzdem ein Benzin- oder Petroleumkocher nützlich sein). Für Fernreisen ist vom blauen CAMPING-GAZ abzuraten, weil der Nachschub an den Austausch der Flaschen gebunden ist. Nehmen Sie normale Gasflaschen, die überall auf der Welt nachgefüllt werden können. Installieren Sie zwei z.B. 5 kg Flaschen anstelle einer großen, weil Sie dann immer Zeit haben, die nächste Nachfüllstation zu erreichen. (Mit 5 kg kommt man 3 - 4 Wochen aus). Wir haben lange über die außen am Fahrzeug anzubringenden Gastanks diskutiert, kamen jedoch auf die Flaschen zurück: Tank und Armaturen sind jedermann leicht zugänglich, im Gelände können sie speziell beim VW-Bus stören, das Nachfüllen kann insofern Schwierigkeiten bereiten, als vermutlich selten die entsprechenden Füllstationen vorhanden sein werden (Gasflaschen sind dagegen weltweit verbreitet).

Der Nachfüllvorgang kann allerdings dann problematisch werden, wenn Sie in den Bereich der amerikanisch orientierten Füllsysteme gelangen. Das gilt zumindest für Nord und Südamerika und Australien. Dort bleibt Ihnen kaum eine andere Wahl als neue Gasflaschen und Regler zu kaufen.

Es sei denn, Sie basteln sich selbst eine Kupplung, um mit dem amerikanischen System deutsche Flaschen aufzufüllen. Das können Sie wahrscheinlich nur vorbereiten, indem Sie hier bei einschlägigen Händlern einen Anschlußstutzen kaufen, den Sie direkt auf die Gasflasche (also anstelle des Reglers) schrauben können. Auf diesen Stutzen einen Gasschlauch befestigen (am besten Hochdruckschlauch), an dessen anderem Ende dann das Gegenstück für US-Flaschen befestigt wird. Dieses dürften Sie erst dann bekommen, wenn Sie zum ersten Mal auf die US-Norm stoßen.

Wir können an jenen Schlauch wahlweise eine zweite europäische Kupplung befestigen. Damit haben wir die Möglichkeit, aus einer vollen Gasflasche in eine leere umzufüllen (wenn z.B. keine Füllstation zu finden ist, aber gefüllte Flaschen beim lokalen Händler zu haben sind): Die volle Flasche lagern wir (mit dem Anschluß nach unten) höher als die leere, dann fließt das flüssige Gas nach unten (die leere sollte kühler als die volle Flasche sein). Dieses Verfahren birgt natürlich jede Menge Gefahren, wir wenden es nur mit allergrößter Vorsicht als Notbehelf an.

Wir haben außer in kalten Gegenden keine Unterschiede zwischen Butan und Propan bemerkt. Butan hat einen niedrigeren Siedepunkt und wird daher vorwiegend in wärmeren Ländern benutzt. Es gab keine Probleme, Herd und Gas-Kühlschrank mit den verschiedenen Gasen zu betreiben.

Bei Gas im Auto auf keinen Fall Feuerlöscher vergessen; installieren Sie am besten zwei 1-kg-Löscher an verschiedenen Plätzen.

5.7 Die Küche

Zum Kochen gehört mindestens ein zweiflammiger Herd, eine einzige Feuerstelle kann nur als Notbehelf angesehen werden. Jeder Koch wird fließendes Wasser schätzen, das lossprudelt, wenn der Hahn aufgedreht wird. Systeme, bei denen man mit der linken Hand pumpen muß, um den Topf in der rechten abzuwaschen, erfordern eine dritte Hand zum Putzen. Das beste Wasserversorgungssystem ist das, bei dem die stets vorhandene Schwerkraft das Wasser in die Leitung drückt. Bei Systemen mit Pumpe nehmen Sie besser zwei als nur eine Ersatzpumpe mit.

Abwasser sollte auch von selbst aus dem Auto fließen können. Aus Umweltgründen soll Abwasser nicht einfach abgelassen, sondern es muß in einem Tank gesammelt und dann der Kanalisatin übergeben werden (daher entweder Abwassertank vorsehen oder einen Eimer unter den Auslauf stellen).

Der Aufwand an Küchengeräten richtet sich natürlich nach Ihren persönlichen Belangen. Vergessen Sie aber auf keinen Fall einen guten Dampfkochtopf, der die Kochzeit verkürzt und deswegen Gas spart. Als angenehm erweist sich ein Gerät zum Brot-Toasten, denn in Indien z.B. gibt es nur Brot, das ungetoastet fast ungenießbar ist. In Indien waren wir auch sehr froh über einen kleinen Gas- Backofen, um diesem Knet-Toastbrot eine Kuchen-Alternative entgegensetzen zu können. - Weitere Geräte siehe 5.14.

5.8 Der Kühlschrank

Die einfachste Kühl-Möglichkeit ist eine Kühltasche oder -box, in die Stangeneis oder Eiswürfel gefüllt werden - sofern man sie bekommt. Sicherer ist ein aktives Kühlsystem, dessen Funktion man selbst in der Hand hat. Zwei Systeme werden angeboten: Kompressor- und Absorberkühlschränke. Bei Kompressorkühlschränken treibt ein Elektromotor einen Kompressor an, der für das Kühlen verantwortlich ist. Im Auto-Kühlschrank ist das ein Motor, der aus der Fahrzeugbatterie gespeist wird und der nicht wenig Strom verbraucht. In jedem Fall ist der Betrieb über viele Tage ohne Aufladen der Batterie (und wer legt nicht mal eine längere Pause z.B. am Strand ein) kaum möglich.

Auf dem Markt sind derzeit zwei Hersteller, die Kompressorgeräte anbieten. Aus Japan kommt der Engel-Schwingkompressor, bei dem ein Schwinganker die fürs Kühlen notwendige Kompression erzeugt. Diese eigentlich elegante Lösung hat den Nachteil, daß zunächst einmal Wechselstrom aus dem Auto-Gleichstrom erzeugt werden muß, und das hebt den Vorteil schon fast wieder auf. Weiterhin ist das Kompressor-System komplett gekapselt, Reparaturen sind so gut wie unmöglich.

Das andere Gerät kommt von dem italienischen Hersteller Indel und wird unter dessen Namen von Expeditionsausrüstern wie Därr oder von der Münchner Firma Kissmann unter deren Namen angeboten. Hier treibt ein Gleichstrommotor einen Niederdruck-Kompressor an, Komponenten, die leicht zugänglich und daher notfalls auch unterwegs zu reparieren sind. Weiterhin hält ein sog. Kältespeicher Niedrigtemperaturen bis zu 24 Stunden, so daß längere Rastzeiten von der Zweitbatterie eher verkraftet werden. Der Expeditionsausrüster Woik veröffentlich Vergleichstabellen zwischen Engel und Indel/Kissmann, die zudem für das Kissmann-Gerät einen besseren Wirkunsgrad und damit geringeren Stromverbrauch angeben. Die Summe aller Eigenschaften scheint für Kissmann zu sprechen, daher entschieden wir uns für unseren neuen Bus für dieses Gerät.

Doch bei Campern sind Absorber-Kühlschränke am weitesten verbreitet, weil bei ihnen die Kälte auf dem Umweg über Erhitzen des Kältemittels erzeugt wird. Das Erhitzen kann beliebiger elektrischer Strom (daher sind die meisten Geräte für 12 V und für 220 V ausgelegt) oder Gas besorgen. Man betreibt daher einen Absorber während der Fahrt elektrisch und beim Parken per Gas. Das wäre nahezu ideal, wenn nicht der Absorber unter zwei Nachteilen leiden würde: er muß möglichst waagrecht stehen und er funktioniert umso schlechter, je wärmer es ist, bei 30 Grad Umgebungstemperatur hört das Kühlen praktisch auf. Während der Weltreise haben wir in heißen Gegenden unseren Absorber nur mehr als Eisbox nutzen können, die wir durch Eiswürfel - sofern auftreibbar - kühl hielten. Daher haben wir uns jetzt endgültig zur Kompressor-Kühlbox entschieden (eine Box, weil beim Befüllen von oben keine Kälte abfließen kann).

5.9 Toilette

Täglich stellt sich viel zu häufig die dringende Frage nach einer Toilette. Fahren Sie mal stundenlang in dichtem Verkehr durch Pampa ohne Baum und Busch oder durch dichtbesiedeltes Gebiet, wo aus jedem Strauch ein Kinderkopf schaut. Dann empfindet man die im Wagen eingebaute chemische Toilette wahrlich nicht mehr als Luxus.

Es gibt heute ein breites Angebot chemischer Toiletten; nehmen Sie aber auch die nötigen Chemikalien mit auf die Reise, Sie werden unterwegs nur schwerlich Nachschub bekommen.

Wenn jedoch aus finanziellen Gründen oder aus Platzmangel auf eine festeingebaute Toilette verzichtet werden muß, so sollte für Not- und Durchfälle wenigstens Omas Nachttopf greifbar sein. Ein verschließbarer Eimer o.ä. kann durchaus als Ersatz dienen. Klappstuhltoiletten mit Tüteneinsatz brauchen weniger Platz (Tütenvorrat bereits hier kaufen).

Viele Asiaten benutzen anstelle von Toilettenpapier die linke Hand (daher nie die linke Hand zum Gruß reichen). Aus diesem Grund gibt es hin und wieder Toilettenpapier-Versorgungsprobleme. Ein Mindestvorrat sollte immer an Bord sein, zumal sich Toilettenpapier anstelle von Haushaltspapier zum Reinigen von Küchengeräten oder als Papiertaschentuchersatz bestens eignet.

5.10 Dusche

Größere Camper besitzen heute eine Sanitärzelle mit Dusche und Toilette, im VW-Bus fehlt dafür leider der Platz. Trotzdem sollten Sie eine Behelfsdusche bereits hier vorbereiten. Eine Handbrause mit entsprechend langem Schlauch und mit einer an Ihr Wasserleitungssystem passenden Kupplung kann nahezu vollwertiger Ersatz sein. Man muß dann im Freien duschen und - solange es hell ist - in der Badehose. Diesem Handicap können Sie entgehen, wenn Sie einen Duschvorhang z.B. an die geöffnete Heckklappe hängen.Das ist ein von der Größe her brauchbarer Platz. Für unseren neuen Bus haben wir im Innenraum einen Duschplatz vorgesehen (siehe Kap. 13). - Wer noch mehr Wert auf Komfort legt, installiert eine Warmwasserversorgung für die Dusche.

In vielen asiatischen Ländern gibt es meist nur Wasserhähne in Hüfthöhe anstelle von Duschen. Bei Camper-Ausrüstern gibt es Handduschen mit Schlauch und trichterförmigen Gummiadapter, der auf unterschiedlichste Wasserhähne aufgeschoben werden kann: damit läßt sich aus beliebigen Wasseranschlüssen eine Dusche machen. Außerdem eignet sich dieser Gummitrichter vorzüglich als Schlauch-Adapter beim Füllen von Wassertanks.

5.11 Radio und Tonband

Aktuelle politische Informationen sind für den Alleinreisenden wichtig bis lebenswichtig (Ausbruch von Kriegen, Weg von Wirbelstürmen, Aufstände). Überall in der Welt können Sie die immer noch vorbildlichen BBC-Sendungen auf Kurzwelle mit einfachen 100 DM-Geräten empfangen. Wenn Sie Wert auf die Nachrichten-Verbindung mit Deutschland legen, dann sind Sie auf die "Deutsche Welle" angewiesen: Deutsche Welle, Postfach 100 444, 5000 Köln 1; dort können Sie kostenlos das Monatsprogramm, das auch die Sendefrequenzen angibt, anfordern; unterwegs liegt es meist bei den Deutschen Botschaften aus. Auch der Schweizerische Kurzwellendienst und der Österreichische Rundfunk senden im Kurzwellenbereich (Informationen von den entsprechenden Botschaften). Weiterhin ist die Voice of America überall zu empfangen.

Die "Welle" sendet nur ins Ausland und ist dort nur auf Kurzwelle zu empfangen. Je nach Gegend liegt der beste Empfang im 16, 19, 25, 31 oder 41-Meter Band. Sie sollten sich also ein Radio anschaffen, das Sie speziell auf den Empfang dieser Bänder einstellen können (z.B. Grundig Satelit, Sony ICF 2000). Mit einem Radio, das den gesamten Kurzwellenbereich ohne Aufteilung bestreicht, werden Sie wenig Glück haben. Ebenso sollten Sie die Finger von einem sog. Kurzwellenvorsatz für das Autoradio lassen, der für Fernempfang ungeeignet ist.

5.12 Klima: Kühlen, Lüften, Heizen

Eine Klimaanlage kann in den Tropen gar nicht genug gelobt werden. Und wenn sie nur dazu dient, das Auto für die Nacht herunterzukühlen, denn erfahrungsgemäß bleibt die Eisenmasse des Wagens manchmal bis fast zum frühen Morgen wärmer als die ohnehin schon heiße Umgebung.

Eine Klimaanlage jedoch ist nicht nur teuer, sie braucht viel Platz im Motorraum, sie ist schwer und sie zapft mehrere PS vom Motor ab. Fast alle Fabrikate arbeiten nur, wenn der Motor läuft (es gibt auch Geräte, die nur elektrisch aus der Fahrzeugbatterie betrieben werden, allerdings mit schlechter Energiebilanz). Ein die ganze Nacht ratternder Motor kann aber störender sein als die Hitze. Eine Alternative wäre ein Fensterklimagerät mit 220 V-Versorgung, das man entweder aus einer der nur höchst selten vorhandenen Steckdosen oder aber mit einem entsprechend leistungsfähigen Notstromgenerator betreibt (der ebenfalls rattert).

Ein möglicher Kompromiß kann ein Kühlgerät sein, das den Kühleffekt von verdunstendem Wasser ausnutzt. Der Nachteil dieses Prinzips kann allerdings nicht verleugnet werden: der Kühleffekt entsteht nur dann, wenn das Wasser auch tatsächlich verdunsten kann. Es funktioniert hervorragend in trockenem Wüstenklima, während in der wassergesättigten Tropenluft kaum mehr Kühlung zu erwarten ist. - Die Geräte brauchen neben Wasser nur elektrische Energie, um einen kräftigen Ventilator anzutreiben.

Wer keinen Air-conditioner mitschleppen will, der muß unbedingt für gute Belüftung des Campers sorgen. Durchzug erfrischt ungemein, selbst wenn es nur eine kaum spürbare Brise ist. Zwei gegenüberliegende Fenster wirken hervorragend.

Hubdächer haben auch einen guten Ventilationseffekt. Wer kein Hubdach hat, sollte eine möglichst große und regensichere Dachluke vorsehen; wenn dazu eine Bodenluke kommt, entsteht auch Durchzug.

Ventilatoren erzeugen zwar auch Wind. Aber eine Nacht unter einem Autoventilator führt fast mit Sicherheit zu einer satten Erkältung. Wie auch immer der Luftstrahl gerichtet sein mag, durch seine Stetigkeit unterkühlt er eine Körperstelle zu stark. Das einzige Mittel der Wahl ist ein Ventilator, der automatisch schwenkt.

Kaufen Sie keinen der billigen Ventilatoren, die machen nur Radau. Ein Ventilator soll langsam drehen, dabei aber möglichst viel Luft langsam bewegen.

Auch dem anderen Extrem des Klimas muß man irgendwie begegnen: der Kälte. Allerdings wird sich für Globetrotter dieses Problem weniger stellen, weil fast alle Routen in die Wärme führen. Es lohnt sich daher in kleineren Reisemobilen kaum, eine Heizung mitzuschleppen. In kalten Gegenden behalfen wir uns, indem wir abends ein lange kochendes Menü zubereiteten und den Morgenkaffee bereits vor dem Aufstehen ansetzten.

Längere Aufenthalte in Deutschland lassen sich jedoch kaum ohne Zusatzheizung ertragen. Vor die Wahl gestellt, entschieden wir uns gegen Benzin- und für die Gasheizung, weil Gas ohnehin im Wagen und die Gasheizung - subjektiv - angenehmer ist, nicht zuletzt auch weniger Strom verbraucht. Von den angebotenen Geräten schien uns die trumatic-e vor allem deswegen geeignet, weil sie sich fast an beliebiger Stelle einbauen läßt.

Wir haben uns in den Tropen öfters die Frage gestellt, ob die Wärmeisolierung des Wagens sinnvoll war; es zeigte sich, daß die am Tag gespeicherte Wärme von der Isolierung bis in die späte Nacht hinein gefangengehalten wurde.

Trotz dieses Handicaps ist eine Isolierung für die kälteren Gegenden sehr anzuraten. Sie hält den Wagen wegen der unvermeidbaren "Kältebrücken" (Holme, Verstrebungen) auch nicht allzu lange warm, sie verhindert aber weitgehend die sehr lästige Kondenswasserbildung. Verwenden Sie keine Glaswolle zum Isolieren; bei den ständigen Erschütterungen kann Glaswolle in winzige Teilchen zerbröckeln, die Sie dann unbemerkt einatmen, 2 - 3 cm dicke Styropor- oder (noch besser) PE-Schaum-Platten erfüllen den gewünschten Zweck.

5.13 Diebstahlsicherung

Touristenwagen ziehen überall in der Welt Diebe an. Ein Camper ist in den meisten Ländern der Dritten Welt ein so auffälliges Gefährt, daß der Diebstahl des gesamten Wagens zu aufsehenerregend wäre. Daher werden die Wagen meist nur ausgeraubt. Die auch in Europa gültige Präventivmaßnahme, möglichst nichts Wertvolles sichtbar im Wagen liegen zu lassen, gilt unterwegs umso mehr. Sorgen Sie dafür, daß Ihr Wagen innen so uninteressant wie eine Mondlandschaft aussieht. Selbst einfachste technische Geräte kosten viele Monatslöhne in der Dritten Welt; und auch dort gilt das alte Sprichwort, daß Gelegenheit Diebe macht. Wir gewöhnten uns daran, immer - auch wenn der Wagen nur kurzzeitig allein stand - alle Fenstervorhänge zuzuziehen. Diebe waren zumindest verunsichert, ob vielleicht nicht doch jemand im Wagen zurückgeblieben sein könnte, zum andern konnten sie nicht sehen, ob etwas Wertvolles mitzunehmen war.

Es ist selbstverständlich, daß man stets auch bei kürzestem Aufenthalt alle Türen verschließt. In verschiedenen lateinamerikanischen Ländern empfiehlt die Polizei, die Türen auch während der Fahrt zu verriegeln: es kommt immer wieder vor, daß während der Rot-Phase an Ampeln Leute mit Pistolen in der Hand zusteigen und den Fahrer an andere Ziele dirigieren. Wir hörten, daß Armband-Uhren durchs offene Autofenster geraubt wurden; wir trugen daher nur eine Billiguhr und gar keinen Schmuck.

Ein Auto mit möglichst wenig Fenstern bietet auch nur wenige Einstiegsluken für Diebe. Die trotzdem vorhandenen Fenster sollte man durch Gitter verrammeln; man kommt sich dann aber selbst wie in der "Grünen Minna" vor. Als Kompromiß kann man die Fenster durch stabile Stangen (z.B. 16 mm Stahlrohr) so unterteilen, daß ein Kopf nicht mehr durch das Gitter dringen kann.

Türschlösser von Autos kann beinahe jedes Kind knacken. Noch einfacher ist, eine Scheibe einzuschlagen und die Türverriegelung zu öffnen. Derartigen Attacken kommt man durch zusätzliche Türschlösser entgegen. Geschickte Bastler bauen sich selbst ein zweites Paar Schlösser vom Schrottplatz ein. Oder man geht zu Karosseriewerkstätten und läßt sich zusätzliche Sicherheitsschlösser in alle Türen montieren. Aber die Sicherheitsschlösser nützen nicht, wenn man sich nicht eisern angewöhnt, sie bei jedem Halt abzuschließen

Eine Alarmanlage beruhigt vor allem die eigene Seele, wenn man das Auto längere Zeit verläßt. Ob sie im orientalischen Lärm Diebe wirklich abschreckt, bleibt dahingestellt. Kaufen Sie eine Anlage, die auf die Türkontakte als Detektoren oder auf Ultraschall- Überwachung anspricht. Mit Anlagen, die Erschütterungen des Autos als Zeichen zum Alarmschlagen auswerten, bereiten Sie den stets an Ihrem Auto spielenden Kindern eine helle Freude: Ihr Auto wird hupen bis die Batterie leer ist.

Viele Leute bauen sich an versteckter Stelle ein Safe ins Auto (und schweißen es fest), in dem sie Papiere, Geld und Kamera aufbewahren. Verstecken Sie trotzdem einen geringen Geldbetrag oder Schecks an halbwegs leicht zugänglicher Stelle: bei einem brutalen Raubüberfall müssen Sie einen glaubhaften Betrag rausrücken; kein Mensch wird Ihnen glauben, Sie führen ohne Geld. Wir kennen einen Fall, wo der Überfallene erst nach einem Armdurchschuß das Versteck öffnete und die dort gestapelten 20 000 DM ablieferte - und die Reise abbrechen mußte. Daher bauen Sie am besten mehrere Geldverstecke ein (als Doppelböden o.ä.). Benutzen Sie keine Hohlräume, die der Automobil-Hersteller erzeugte, diese sind auch Dieben bekannt.

Leute, die sich nachts am Auto zu schaffen machen, können Sie dadurch sehr erschrecken, daß Sie plötzlich auf die Hupe drücken. Um diesen Überraschungseffekt zu nutzen, müssen Sie einen Hupenschalter ans Bett bauen. Ein zusätzlicher Scheinwerferschalter unterstützt den Effekt.

5.14 Ausrüstungslisten für Auto und Wohnung

Die folgenden Ausrüstungslisten sind, zugegebenermaßen, mit etwas Überwindung verfaßt - über fast jedes einzelne Utensil läßt sich zumindest stundenlang diskutieren, zum anderen hängt die Bewertung ganz subjektiv vom jeweiligen Benutzer ab. Wenn Sie sich in die Listen vertiefen, betrachten Sie jedes einzelne Stück sehr kritisch und bewerten Sie den praktischen Wert, den es haben wird - alles, was Sie nicht mitnehmen, belastet weder Ihren Wagen noch Ihre Kasse und kann Ihnen nicht gestohlen werden.

Die Listen wurden nur für reine Ausrüstungsgegenstände, nicht für Verbrauchsgüter erstellt. Die Menge verschiedener Dinge richtet sich nach der Personenzahl und der Dauer der Reise, eine Angabe fehlt also in vielen Fällen (z.B. Ersatztteile).

Ersatzteile (VW-Bus mit luftgekühltem Benzinmotor)

A) Elektrik
Zündkerzen 
Unterbrecherkontakte 
Zündspule 
Zündkondensator 
Kerzenstecker 
Regler 
Diodensatz für Drehstrom lichtmaschine 
Lichthupenrelais 
Satz Glühbirnen 
Sicherungen 8 A, 16 A 
Kabel (verschiedene Durchm.) 
Kabelstecker 
Isolierband 
Destil. Wasser (Batterie)

B) Motor/Getriebe
Satz Motordichtungen 
Zylinderdeckeldichtungen 
Dichtungskleber 
Ölablaßdichtungen 
Ölablaßschraube 
Satz Vergaserdichtungen 
Benzinfilter 
Ölfilter 
Keilriemen 
Gaszug 
Kupplungsseil 
Kupplungsscheibe 
Reparatursatz für Benzinpumpe 
Benzinschlauch
Silentblöcke für Motoraufhängung 
Motoröl

C) Fahrwerk
Gleichlaufgelenke (Hinterachse) 
Fett für Gl.-Glenke 
Faltenbalg f. Gl.-Gelenke 
Bremsbeläge 
Bremsklötze 
Rep.-Satz f. Bremszylinder 
Bremsflüssigkeit 
Radlager 
Simmeringe für Radlager 
Lenkungsdämpfer 
Federn vorn und hinten 
Radmuttern bzw. Schrauben 
Ersatzreifen 
Schläuche 
Schlauchventile 
Staubkappen (m. Ventilschlüssel) 
Stoßdämpfer 
Abschmierfett 
Sortiment Schrauben, Muttern, Unterlegscheiben, Sprengringe, Splinte. 
Alles weitere mit Werkstatt besprechen!

D) Werkzeug
1 Satz Ringschlüssel 
1 Satz Maulschlüssel 
1 Satz Nüsse 
1 Satz Imbusschlüssel 
1 Kerzenschlüssel 
1 "Kreuz" für Radmuttern 
1 Satz Schraubendreher 
1 Satz Kreuzschlitzschraubendreher 
1 Schlüssel für hintere Achsmutter 
1 Eisensägenblatt 
1 Wasserpumpenzange 
1 Universalabziehvorrichtung 
2 Hämmer 
1 Handbohrmaschine 
Bohrer 
1 Blechschere 
1 12-V-Lötkolben, Lötzinn 
verschiedene Feilen 
Sandpapier 
1 Fettpresse 
1 Fuchsschwanz 
1 Fußluftpumpe mit Manometer 
1 Handmanometer 
1 Reifenreparatursatz je für schlauchlos und Schläuche 
Autolackpflegemittel 
Scheibenreiniger 
Mückenschwamm für Windschutzscheibe 
Schwamm für Autowäsche 
Spachtelmasse, Lack 
Zange 
Seitenschneider 
Kombizange 
Preßzange für Kabelstecker 
Fühlerleere 
Montiereisen für Reifen 
Ölkanne 
Fettpresse 
Klappspaten 
Axt 
Abschleppseil 
Plastikplane (Unterlage) 
1 Zündeinstellungspistole 
2 Wagenheber und Hartholzunterlagen 
1 leichter Scherenwagenheber

Allgemeine Ausrüstung bzw. Ersatzteile für ein Wohnmobil

E) Wohnungseinrichtung
Kontaktkleber 
Holzleim 
Schrankschlösser 
Wasserschlauch 
Schlauchklemmen 
Dichtungen 
Holzschraubensortiment 
Bindedraht 
Kette 
Vorhangschlösser

F) Küche
Dampfkochtopf 
Bratpfanne 
Kleiner und mittelgroßer 
Edelstahltopf 
Plastiksalatschüssel 
Wasserkessel 
Große und kleine Plastikteller 
Emaillierte Blechtassen 
Bruchsichere Gläser 
Frühstücksbrettchen 
Küchenbrett 
Eßbestecke 
Plastik-Eierlöffel 
Eierbecher 
Salz- und Pfefferstreuer 
Tee-Ei 
Teekanne 
Kaffeekanne (Filter) 
Pfeffermühle 
Knoblauchpresse 
Reibeisen 
Küchenmesser 
Messerschleifer 
Kochlöffel 
Dosen- u. Flaschenöffner 
Korkenzieher 
Gasanzünder 
Fruchtpresse 
Butterdose 
Plastikbehälter für Eier 
Rechteckige Plastikcontainer 
Zuckerdose 
Backofen für Gasbetrieb 
Thermosflasche (Plastik) 
Kleiner Abfalleimer 
Eimer mit verschließbarem 
Deckel (Wäsche) 
Spülbürste 
Topfreiber 
Schwammtücher 
Geschirrtücher 
Alu-Folie 
Einkaufstasche 
Gummiringe 
Zündhölzer 
G) Wohnung 
Benzinkocher (Reserve) 
Feuerlöscher 
Handbrause 
Tisch (Camping) 
Stühle 
Liege 
Toilette 
Chemikalien für Toilette 
Wäscheleine und Klammern 
Nähzeug mit Schere 
Schuhputzzeug 
Kleiderbürste 
Fliegenklatsche 
Handfeger 
Staubsauger 
Wecker 
Wärmflasche 
Schlafsäcke 
Decken 
Kissen 
Bettwäsche 
Handtücher 
Taschenlampe 
Fernglas 
Kopfhörer 
Kasettenrecorder, Kassetten 
Kompaß

H) Schreiben/Lesen 
Reise-Dokumente 
Dokumententasche 
Bauch-Tasche für Geld und Paß 
Adressenverzeichnis 
Kalender 
Tagebuch 
Schreibpapier 
Luftpostpapier/Umschläge 
Kohlepapier 
Durchschlagpapier 
Notizblock und -bücher 
Kugelschreiber, Filzstifte 
Reiseschreibmaschine 
Taschenrechner 
Tesafilm, Uhu 
Karten 
Reise-Handbücher 
Reiseführer 
Lexika (engl.,span.,franz.) 
Erst-Hilfe-Anleitung 
Medizinische Ratgeber 
Reparaturhandbücher 
Reparaturanleitungen für 
wichtige Geräte (Radio, TB) 
Unterhaltungsliteratur 
Spiele (Schach)

I) Foto und Film 
Foto/Filmkamera 
Objektive 
Gegenlichtblende 
Belichtungsmesser 
Filme 
Kühltasche (Filmaufbewahrung) 
Silikagel (Trockenmittel) 
UV-Filter, Vorsatzlinsen 
Blitz 
Ersatzbatterien 
Polaroid-Kamera 
Polaroid-Filmpacks 
Reinigungspinsel (Objektiv) 
Reinigungspapier (Linsen) 
Fernauslöser 
Umhängeriemen für Kamera 
Stabile Tasche für Kamera und Zubehör 
Notizbuch für Dokumentation 
Stativ
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